Zum Inhalt

Látrány: Mühlengeschichte, Kirchenkunst und Füzes-tó

Unterkünfte in Látrány

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Látrány lässt sich über drei unterschiedliche Themen erschließen: den Füzes-tó am Dorfrand, die Geschichte einer Wassermühle im Naturschutzgebiet Látrány-puszta und die Kirchenkunst im Ort. See, Mühle und Kirchen stehen für verschiedene Seiten der Ortswahl. Wer einen Urlaubsort nicht nur nach einem einzelnen Thema auswählt, kann Landschaftsbezug, Nutzung und Baugeschichte nebeneinander gewichten.

A Füzes tavat körülölelő park, Látrány, Somogy megye A Füzes tavat körülölelő park, Látrány, Somogy megye Foto: Botos Andrea via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Füzes-tó und seine Umgebung

Der Füzes-tó liegt am Rand des Dorfes und ist drei Hektar groß. Er wird zum Angeln genutzt; ein Park mit altem Baumbestand umgibt den See. Mit der Flächenangabe ist die Größe des Gewässers konkret umrissen; Angelnutzung und Park geben weitere Anhaltspunkte für seine örtliche Rolle. Im Ortsvergleich setzt der See einen anderen Akzent als Mühle und Kirchen: Hier stehen Angelbezug und baumbestandene Umgebung im Vordergrund.

Die Wassermühle in Látrány-puszta

Im Naturschutzgebiet Látrány-puszta liegt die Tukora tanya. Dort betrieb Tukora Péter Anfang des 20. Jahrhunderts eine Wassermühle. Das Mühlengebäude ist noch gut erhalten und sichtbar. Die Mühlengeschichte ist damit an einen benannten Ort und ein erhaltenes Gebäude gebunden: Neben der früheren Nutzung gehört auch das sichtbare bauliche Zeugnis zu diesem Ortsbezug. Für die Wahl eines Urlaubsorts ergänzt dieser historische Aspekt den Angel- und Landschaftsbezug am Füzes-tó. Wer bei der Ortsentscheidung auch Geschichte berücksichtigt, findet in Látrány neben dem See einen eigenständigen Anknüpfungspunkt.

Kirchen und kunsthistorische Merkmale

Die römisch-katholische Kirche in Látrány wurde 1763 im spätbarocken Stil erbaut. Im Inneren befindet sich ein Rokoko-Hochaltar mit einem Bild des Erzengels Michael. Ein Gemälde an der Nordseite des Hauptschiffs zeigt Látrány und Einwohner des Ortes aus jener Zeit. Bauzeit, Altar und Bildmotiv setzen unterschiedliche Akzente: Die Bauweise ordnet die Kirche stilistisch ein, der Hochaltar zeigt ein religiöses Motiv, und das Gemälde stellt einen Bezug zum Ort her. Auch die reformierte Kirche ist durch ihre Architektur charakterisiert: Sie ist im Zopfstil erbaut. Die katholische Kirche lässt sich also über das Jahr 1763 und den spätbarocken Stil einordnen, die reformierte über den Zopfstil. Damit stehen innerhalb des Ortes verschiedene architektonische und bildliche Anknüpfungspunkte nebeneinander.

Anzeige

Wenn Sie Látrány mit anderen Urlaubsorten vergleichen, wägen Sie ab, ob der Angel- und Landschaftsbezug am See oder die Mühlen- und Kirchengeschichte für Sie stärker ins Gewicht fällt.

Regionaler Rahmen: Plattensee - Süd

Zum übergeordneten Reiseziel Plattensee - Süd gehören auch regionale Natur- und Wassertourismus-Themen. Das Zselici Tájvédelmi Körzet erhielt 2009 wegen der geringen Lichtverschmutzung den Titel Internationaler Sternenpark; der Zselici Csillagpark wurde im Herzen des Schutzgebiets errichtet. Zum Komitat Somogy gehören unter anderem das Kis-Balaton, das Zselici Tájvédelmi Körzet, das Barcsi Ősborókás und das Babócsai Basakert. Baláta liegt zwischen Kaszó und Szenta und zählt zu den besonders geschätzten Naturwerten Somogys. Das überregionale Dráva-Netz für aktiven Tourismus umfasst auf seinem Abschnitt im Komitat Somogy Haltepunkte für den Wassertourismus; einzelne Einrichtungen können sich im Zuge der Entwicklung ändern. Prüfen Sie deshalb vor einem konkreten Vorhaben die aktuellen Angaben zu den Haltepunkten. Diese regionalen Bezüge ergänzen die Ortsorientierung in Látrány, die sich auf den See, die Mühle und die Kirchen richtet.

Weitere Reiseziele entdecken: Zalaszántó, Aszófő, Várvölgy, Lovas, Balatonendréd, Balatonudvari, Balatonlelle, Szantod

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.